JensB

Er überstrahlt alles: Jens Lis on fire

Mit einem überzeugenden Auftritt am Mittwochabend konnte sich die Soma des 1. FC Eschborn im Nachbarschaftsduell in Sossenheim klar und deutlich durchsetzen.

Ein Ergebnis das am Ende sicher ein wenig zu hoch ausfiel. Die Jungs aus Eschborner nutzen ihre Chancen aber wieder einmal eiskalt und gnadenlos, während die Gastgeber einfach zu viel ungenutzt liegen ließen.

Als der Ball nach weniger als einer Minute schon im Sossenheimer Tor einschlug, waren alle taktischen Vorgaben über Bord gegangen. Stoni spielt uneigennützig in den Lauf von Christian Bös, der lädt einfach mal flach ab und der Ball landet im Toreck.

Sossenheim war sichtlich geschockt und Eschborn natürlich zufrieden und danach etwas zurückhaltend, so dass dieses furios startende Spiel direkt nach dem Tor spürbar verflachte.

Sossenheim versuchte es gelegentlich über Flanken und Ecken, Eschborn versuchte es über schnelles Umschalten. Dies gelang einmal mehr vorzüglich in der 10. Spielminute. Dieses Mal setzt Wolle mit einem gekonnten Pass den Torjäger vom Dienst in Szene und Stoni lässt sich das nicht nehmen. Sein Heber aus 16 Meter landet hinter dem Torhüter der Heimmannschaft im Netz.

2 Schüsse und 2 Tore, so kennen wir diese Mannschaft und Ihre Qualitäten im Abschluss.

Sossenheim war zwar bemüht, kam aber nicht zu zwingenden Chancen. Die Eschborner spielten jetzt eher auf verwalten. Eine Strategie, die in der Vergangenheit oft zu einem Gegentreffer kurz vor dem Halbzeitpfiff geführt hat.

Auch dieses Mal gab es genug Anlass zur Sorge, denn die Sossenheimer hatten gleich mehrere Gelegenheiten zum Anschlusstreffer. Scheiterten aber an Josch, Frank oder an sich selbst. Auf der anderen Seite gab es nur noch eine Gästechance. Eine Flache Hereingabe von Gastspieler Ovalo da Lima Santos konnte Christian Bös nicht verwerten.

So stand es ein wenig glücklich zur Pause 0:2.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste mit einem Paukenschlag von Christian Bös. Dieses Mal konnte er das Leder aber nicht im Tor unterbringen und scheiterte am Pfosten.

Die Eschborner hatten sich offenbar eine Menge vorgenommen und setzen nach diesem Warnschuss direkt nach. Wieder einmal zeigte sich die besondere Qualität dieser Truppe.

Innerhalb von 2 Minuten versenkten sie mit einem Doppelpack alle Hoffnungen der Platzherren nochmal zurückzukommen. Nach einer soliden ersten Halbzeit konnte sich Ovalo, gut von Richard steil geschickt, auch noch in die Torschützenliste eintragen, als er den Ball geschickt am herauslaufenden Torhüter in die Ecke schob.

Direkt danach dann einer der, vor allem von seinen Mitspielern gefürchteten gelupften Pässe von Roberto. Dieses Mal kommt der Pass aber punktgenau an und Christian Bös stellt souverän auf 0:4.

Spätestens jetzt stand der Sieger hier fest. Die Luft war zwar raus, aber das Tore schießen stellten die Mannschaften trotzdem nicht ein.

Nachdem die Soma Sossenheim zum 1:4 Ehrentreffer kam, hatte der Star der Eschborner seinen Auftritt.

Den punktgenauen Pass in den Lauf nimmt Jens Lis gekonnt mit und stürmt Richtung Tor.

Und was macht man als Keeper, wenn Jens Lis is on fire auf einen zu gerannt kommt?

Genau, man macht einfach sein Tor frei und lässt ihn den Ball mit minus 3 km/h ins Tor befördern.

JensA

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Kurz vor Schluss steht Richard dann noch da, wo ein Torjäger stehen muss. Kann schon mal passieren, wenn man eh viel steht. Ein Schuss von Stoni landet am Pfosten, unsere Nummer 13 verwandelt den Abpraller eiskalt zum Endstand 1:6.

So endete das letzte Spiel vor der Sommerpause mit einem Sieg und der Erkenntnis, dass die Stürmer im Moment einfach nicht aufzuhalten sind und dass Jens eine verdammt coole Socke ist.

Werner, ich liebe Dich.